Geht mein Dach kaputt? Nein!

Taubenkot soll angeblich Mauerwerk und Gebäude zerstören. Das ist Unsinn! Taubenkot hat den gleichen pH-Wert wie menschliche Haut.


Er ist erst einmal nur ein ästhetisches Problem. Wenn niemand sauber macht, wird es auch zu einem hygienischen Problem. Zerstörerische Kraft wohnt ihm nicht inne.


Auch hier hat die Wettbewerbszentrale einen deutlichen Riegel vorgeschoben: Seit dem Urteil des Landgerichts in Osnabrück und des Oberlandesgerichts Oldenburg darf der bedeutendste Schädlingsbekämpfer in Deutschland nicht mehr schreiben, dass Taubenkot Material schädigt. (Auf dessen schweizer Internetseite hat das Gericht keinen Einfluss. Und die ist leider auch noch in Deutschland zu sehen.)

Urteil des Landgerichts Osnabrück
Urteil des Oberlandesgerichts Oldenburg

Baustoffgutachten der Universität Darmstadt

Die Studie "Einfluss von Taubenkot auf die Oberfläche von Baustoffen" der Universität Darmstadt, Insitut für Massivbau, ist eine Langzeitstudie.

Da normalerweise Taubenkot immer wieder austrocknet, bzw. vom Regen verdünnt und weggewaschen wird, ist eine Dauerbeaufschlagung von ständig feuchtem Kot (100 %) und großer Wärme (30°C) die Möglichkeit der Wahl, um einen langen Einwirkzeitraum zu simulieren. 70 Tage dauerhafte Einwirkung dieser so aktivierten Bakterien und Pilze machen deutlich, welche Wirkungen Taubenkot tatsächlich auf Baustoffe hat. Untersucht wurden Aussehen und Stuktur der Oberflächen und Festigkeit der Materialien.

Die Ergebnisse sehen Sie hier:

Gutachten der TU Darmstadt: Baustoffgutachten
Kärchers Terassenreiniger PCL 4

so einfach kann man Taubenkot entfernen

Die Firma Kärcher zeigt, dass das Leben einfach sein kann. Selbst wenn es darum geht, die Hinterlassenschaften von Tauben zu entfernen: Wasser und Bürste reichen. Taubenkot ist wasserlöslich und lässt sich schnell und rückstandsfrei entfernen. Wir danken der Firma Kärcher für diesen ganz wesentlichen Baustein, der das Image der Tiere verbessern wird.

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